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Aktuelles

Nachwuchsförderung

Was macht die Allgemeine Innere Medizin zur besten medizinischen Fachdisziplin?

DOI: https://doi.org/10.4414/phc-d.2022.20119
Veröffentlichung: 09.03.2022
Prim Hosp Care Allg Inn Med. 2022;22(3):71-72

Muntwyler Lea

Verantwortliche Kommunikation/Marketing, SGAIM

Warum entscheiden sich Ärztinnen und Ärzte für die Allgemeine Innere Medizin? Sieben Fachärztinnen und Fachärzte der AIM haben diese Frage in kurzen Videos beantwortet. Einen Auszug aus ihren Antworten finden Sie hier.

Der Schweiz fehlt es an Fachärztinnen und -ärzten der Allgemeinen Inneren Medizin. Die Schweizerische ­Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) engagiert sich mit diversen Massnahmen für genügend Nachwuchs. Im Rahmen ihrer aktuellen Nachwuchskampagne hat die Fachgesellschaft ihre Mit­glieder gefragt, was die AIM zur besten Fachdisziplin macht. So wird dem medizinischen Nachwuchs die ­Attraktivität des Fachgebiets vermittelt. In kurzen ­Videos schildern neben Nachwuchsärztinnen und -ärzten auch erfahrene Fachpersonen aus dem stationären und ambulanten Kontext, was sie an der AIM schätzen.

«Mein absoluter Traumberuf»

Für Prof. Dr. med. Sven Streit, Hausarzt und Professor am Berner Institut für Hausarztmedizin der Universität Bern, gehören die Nähe zu den Patientinnen und Patienten sowie der abwechslungsreiche Alltag zu den Vorzügen der Fachrichtung. «Wir sind am täglichen Puls der Patienten», sagt er. Als Professor ist Sven Streit auch in der Forschung und Lehre tätig. «Mein Ziel ist es, Forschung aus der Praxis für die Praxis zu betreiben». Genauso schätze er die Zusammenarbeit mit ­Kolleginnen und Kollegen im Spital – Teamwork gemeinsam zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

«Interessant, vielfältig und heraus­fordernd»

«Für Spitalinternisten gehört es zum Alltag, für die ­Patientinnen und Patienten optimale und individuelle Lösungen zu finden im Spannungsfeld von Multimorbidität, komplexen Erkrankungen und ökonomischem Druck», sagt PD Dr. med. Tobias Tritschler, Präsident der Swiss Young Internists (SYI) und Leitender Arzt am Berner Inselspital. Der Beruf als Allgemeininternist sei «interessant, vielfältig und herausfordernd». Dieser Meinung ist auch Dr. med. Manuel Schaub. Für ihn war die Vielfalt einer der vielen Gründe für die Wahl der AIM. «Jeder Tag bringt Neues», schildert der Allgemeininternist.

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Die nationale Nachwuchskampagne steht unter dem Motto #MehrVielfaltGibtsNirgends. © SGAIM

Der Mensch als Ganzes

«Die Allgemeine Innere Medizin ist die Fachrichtung, in der man den Menschen ganzheitlich behandeln kann», sagt Dr. med. Regula Friedli, Präsidentin der Jungen Haus- und KinderärztInnen Schweiz (JHaS) und Assistenzärztin am Luzerner Kantonsspital LUKS. Die AIM könne man mit einem Wort beschreiben: Herzblut.

Neugierig geworden? Sehen Sie sich die vollständigen Videos an unter www.sgaim.ch/mehr-viefalt-gibts-nirgends

Was schätzen Sie an der AIM?

Warum haben Sie sich für die Allgemeine Innere Medizin ­entschieden und was schätzen Sie an der Fachdisziplin des ­Generalism? Teilen Sie es uns mit via kommunikation[at]sgaim.ch oder auf den Sozialen Medien mit dem Hashtag #MehrVielfaltGibtsNirgends und erzählen Sie Ihrem Umfeld von der Kampagne. Allen Teilnehmenden winkt ein Sonderpreis!

SGAIM-Nachwuchskampagne 2021–2022

«Allgemeine Innere Medizin – #MehrVielfaltGibtsNirgends»: So lautet der Slogan zur aktuellen Nachwuchskampagne der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin.

Allen interessierten Mitgliedern stellen wir kostenlose Give-aways und Kleinplakate zu. Sie können diese auf der SGAIM-­Geschäftsstelle (kommunikation[at]sgaim.ch oder +31 370 40 10) oder über die Kampagnen-Website www.sgaim.ch/nachwuchs bestellen.

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Redaktionelle ­Verantwortung:

Lea Muntwyler, SGAIM

Korrespondenzadresse

Lea Muntwyler

Verantwortliche

Kommunikation/Marketing

Schweizerische Gesellschaft

für Allgemeine Innere

Medizin (SGAIM)

Monbijoustrasse 43

Postfach

CH-3001 Bern

lea.muntwyler[at]sgaim.ch

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