access_time veröffentlicht 14.06.2017

Erste Kontaktaufnahme

Bernhard Gurtner

Anamnestik

Erste Kontaktaufnahme

14.06.2017

In den immer grösser werdenden Kliniken, in denen sich spezialisiertes Personal in vielen Schichten ablöst, ist es sehr wichtig, dass die Betreuenden aus ihrer Anonymität heraustreten und sich persönlich vorstellen.

In den immer grösser werdenden Kliniken, in denen sich spezialisiertes Personal in vielen Schichten ablöst, ist es sehr wichtig, dass die Betreuenden aus ihrer Anonymität heraustreten und sich persönlich vorstellen. Die an die Brust gesteckten kleinbeschrifteten Namensschilder haben das Problem nur teilweise gelöst und dispensieren nicht davor, bei allen Erstkontakten gut verständlich den eigenen Namen und die zugewiesen Funktion zu nennen. Die blosse Nennung des Fachbereichs genügt nicht, weil viele Patienten nicht genau wissen, was diese Spezialisten tun. Besonders wichtig ist es, Neueintretenden mitzuteilen und aufzuschreiben, wer als «Hausarzt» im Spital für sie ansprechbar und verantwortlich sein wird.

Schichtenbetrieb und Teilzeit-Arbeitsverhältnisse bringen eine verwirrende Zahl von Betreuenden an die Krankenbetten. Die Patienten sollten mindestens so präzis und sorgsam weitergereicht werden wie die Staffettenstäbe an olympischen Läufen. Das gilt schon lange in Spitälern, müsste aber auch in Gemeinschaftspraxen beachtet werden.

Bernhard Gurtner

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